Willkommen bei der Bäckerei Heiser!
Willkommen bei der Bäckerei Heiser!

Wissenswertes über unser Brot!

Brot ist eines der ältesten Lebensmittel und seine Herstellung kann auf eine mehr als 7000-jährige Geschichte zurück blicken. Die gewerblich Herstellung begann bereits im 8. Jahrhundert nach Christi in Mitteleuropa, im Reich Karls des Großen und zirka 200 Jahre später organisierten sich die ersten gewerbetreibenden Bäckereien in den Städten zu Zünften - den heutigen Bäckerinnungen.


Schon damals unterwarfen die Zunft-Bäckereien ihre Backwaren strengen Qualitätskontrollen, was heute der Qualitätsprüf- und Beratungsdienst des Deutschen Bäckerhandwerks für alle Innungsbäckereien anbietet. Für die heutige Backwarenvielfalt wurde damals schon der Grundstein gelegt - denn es gab nicht nur hochwertiges Roggen- und Weizenbrot, sondern auch Kleingebäcke wie Roggenbrötchen und Feingebäcke. Heute können die rund 16.000 deutschen Handwerksbäckereien - zu denen auch die Bäckerei Heiser gehört - ihren Kunden rund 1.200 verschiedene Sorten Kleingebäck und 300 unterschiedliche Brotsorten anbieten.

 

Woran erkennt man die handwerkliche Backwarenherstellung?

Handwerklich hergestellte Backwaren, so wie Sie sie bei uns erhalten, zeichnen sich durch mehrere Kriterien aus, die auf den verschiedenen Stufen der Herstellung für die gute Qualität der Backwaren sorgen. Die Verarbeitungsweise ist zwar bei jedem Bäcker anders, die Grund für die Angebotsvielfalt im Bäckerhandwerk ist. Wir bemühen uns ständig darum, unsere Produkte den Kundenwünschen und unseren hohen Qualitätsanforderungen anzupassen.
„HAND-WERK“ beschreibt in einem Wort, was unsere Produkte sind - ein Werk von Hand geschaffen. Genau deshalb sind alle Brote Unikate, denn sie werden nach handwerklichen Verfahren und von Hand hergestellt. Erkennen kann man das an der leicht voneinander abweichenden Form der einzelnen Brote und dem individuellen Geschmack.


Die Herstellung
Die Bäckerei Heiser stellt ihr Brot nach individuellen Rezepturen, mit eigenen Sauerteigen und nach traditionellen Verfahren her, die Garant sind für eine ausgeprägte Aromen- und Geschmacksentwicklung der Brote und Brötchen.

  • traditionelle Rezepturen und Herstellungsverfahren
  • beste Rohstoffe für einen optimalen Geschmack
  • Verwendung von Vorteigen bei der Weizengebäckherstellung
  • Verwendung von selbst gezüchteten Roggensauerteigen für Roggengebäck

Der Sauerteig
Die Herstellung ist neben der Bierherstellung eines der ältesten Fermentationsverfahren der Lebensmittelherstellung. Die Verwendung von Sauerteig in der Brotherstellung bietet folgende Vorteile:

  • Sauerteig liefert den typischen Geschmack für ein herzhaftes Brotaroma.
  • Das Brot ist lockerer und leichter verdaulich.
  • Das Brot bleibt länger frisch.
  • Sauerteig bietet einen natürlichen Schutz vor Schimmelbefall.

Sauerteig wird in einer 1-, 2- oder 3-Stufenführung hergestellt. Über Temperatur, Zeit und Veränderung der Teigkonsistenz mit Wasser und Mehl werden dabei unterschiedliche Entwicklungen von Bakterien begünstigt, die für die Intensität des Brotaromas verantwortlich sind.


Gebäckeigenschaften
Gutes Brot kann man an einem ausgeprägten Aroma und seinem leckeren Geschmack, an seiner frischen und röschen Kruste (das gilt für Weizenmischbrote. Je höher der Roggenanteil des Brotes ist, desto schneller wird die Kruste weiche), an seiner saftigen Krume und an der langen Frischhaltung bei optimaler Lagerung.


Die Kruste

  • trägt entscheidend zum charakteristischen Geschmack des Brotes bei.
  • sollte gleichmäßig gebräunt und auch am Boden gut ausgebildet sein.
  • sollte bei einem frischen Brot knusprig sein.
  • und deren Stärke ist ein Indiz für ein intensives Brotaroma. Bei Weizen- und Mischbroten sollte sich der Ausbund (sofern vorhanden) kontrastreich von der übrigen Kruste abheben.

Die Krume

  • sollte elastisch und saftig sein, jedoch nicht zäh.
  • darf nicht bröseln und sollte sich gut schneiden und bestreichen lassen.
  • sollte eine natürliche Farbe aufweisen. Enthält das Brot Roggen, dann wird die Krume durch die Mehlfarbe leicht gräulich.
  • von Broten mit einem Drittel und mehr Roggenanteil entfalten erst einen Tag nach dem Backen ihre ideale Konsistenz und ihren vollen Geschmack.
  • darf beim Kauen nicht ballen (das heißt nicht als Klumpen am Gaumen oder an den Zähnen kleben).

Schauen Sie sich unser Brot einmal genauer an und versuchen Sie auch mal ein Brot, das Sie noch nicht kennen. Wir wünschen guten Appetit.

 

besuch bei der Bäckerei Heiser

Vor einiger Zeit war die Hannoversche Allgemeine Zeitung zu Gast in zwei traditionellen Bäckereien in Hannover. Der Redakteur Simon Benne und seine Kollegin, die Fotografin Samantha Franson, besuchten dabei auch die Bäckerei Heiser in der Ahornstraße. In diesem Laden gibt es seit mehr als 100 Jahren eine Bäckerei und seit über 20 Jahren haben die Bäckermeister und Zwillingsbrüder Christian und Carsten Heiser dieses Geschäft übernommen und mittlerweile vier weitere Filialen eröffnet.

 

Der Bericht macht klar, dass es die traditionellen Bäckereien nicht nur in Hannover, sondern bundesweit nicht leicht haben gegen die vermeintlich übermächtige Konkurrenz der Backshops und Discounterbrötchen zu bestehen.

 

820 Bäckereibetriebe waren 2010 in  der Bäckerinnung organisiert, heute sind es noch 640. Das heißt, dass in den vergangenen 6 Jahren nicht weniger als 180 Betriebe ihr Geschäft in Niedersachsen aufgeben mussten. Bundesweit hat sich die Zahl der Bäckerhandwerksbetriebe seit 1998 fast halbiert - von 21.400 auf gerade noch 12.200.

 

Die Bäckerei Heiser ist seit über 20 Jahren ihrem Grundsatz treu geblieben: Alles wird in Handarbeit hergestellt, die Zutaten kommen aus Betrieben unserer Region und individuelle und manchmal auch außergewöhnliche Kundenwünsche werden, soweit es irgendwie möglich ist, erfüllt. Christian und Carsten Heiser sind sehr zuversichtlich, dass ihre Geschäftsstrategie auch in den nächsten Jahren Erfolg haben wird.

 

Leider dürfen wir aus rechtlichen Gründen an dieser Stelle nicht den Bericht und die Bilder der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung wiedergeben. Auch das sehr interessante Gespräch mit dem Geschäftsführer der Bäckerinnung Hannover, Carsten Wulf, gehört dazu. Wer aber Interesse hat, kann unter folgendem Link alles nachlesen und sich die Bilder anschauen:

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Traditionelle-Baeckereien-Unser-taeglich-Broetchen

Hier finden   Sie uns

Hauptgeschäft, Bäckerei und Konditorei in Mittelfeld

Ahornstraße 5, 30519 Hannover

Telefon (05 11) 86 45 61

Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 6 - 17 Uhr,

Sa. 6 - 12 Uhr, So. 8 - 11 Uhr

 

Fililale Bemerode/Kronsberg

Oheriedentrift 32,

30539 Hannover

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